Industrieofen
Kammerofen ICF – Bis 1300 °C ohne Umluft

Strahlungsbasierte Beheizung für Sintern, Kalzinieren und Hochtemperaturhärten
Der Kammerofen ICF ist ohne Luftumwälzung konzipiert und eignet sich ideal für Prozesse ab 860 °C, bei denen Strahlung die primäre Wärmeübertragungsart ist. Rohrheizelemente strahlen direkt auf die Charge: effizient, verschleißarm und präzise.
Ausstattung: Keramische Bodenplatte · Rohrheizelemente mit freier Strahlung · Nach unten öffnende Türen mit Gegengewicht · PID-Regler · Halbleiterrelais · Überhitzungsschutz · Belüftung
Optionen: Ziegelkammer/-türauskleidung · SiC-Bodenplatten · Hitzebeständige Edelstahl-Bodenplatte · Kühlventilator · Inertgasanschluss · Automatische Türöffnung · Zonensteuerung · RS232/RS485
Technische Daten
| Temperaturbereich | 50–1300 °C |
| Steuerung | PID-Regler, Halbleiterrelais, Typ K |
Anwendungen
- Sintern und Kalzinieren
- Hochtemperaturhärten
- Keramikbrennen
- Aufkohlen und Zementieren
Häufige Fragen
Bis zu welcher Temperatur ist der ICF einsetzbar?
Der ICF ist für Temperaturen bis 1300 °C ausgelegt und deckt damit auch anspruchsvolle Hochtemperaturprozesse wie Sintern und Kalzinieren ab.
Warum hat der ICF keine Luftumwälzung?
Bei Temperaturen über 860 °C wird Wärme hauptsächlich durch Strahlung übertragen. Ein Gebläse wäre hier uneffektiv und würde verschleißen. Rohrheizelemente mit freier Strahlung sind in diesem Bereich die optimale Lösung.